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Review zur Veranstaltung
Lyndsey Cockwell (UK) / Roselicoeur (FR) - LIVE! am 20.04.2004 auf der  Stubnitz

Leider, leider fiel Lyndsey Cockwell aus unerfindlichen Gründen aus... oder waren wir einfach nur zu spät? Kaum vorstellbar, waren wir doch mit die ersten Gäste auf dem Schiff und sollten es bis auf immerhin 8 (?!) erschienene Gäste auch bleiben. Spontan kam mir folgender Gedanke: „Wir waren die ersten die kamen, die letzten, die gingen, benommen von den Impressionen...“ okay, Zitat von Kettcar - trotzdem zutreffend. Soviel zur Zuschauerpartizipation. Doch immerhin, und das ist nicht zu unterschätzen, konnten wir uns an den Klangwelten von Roselicouer erfreuen. Vor allem der letzte Titel hat es mir, und wahrscheinlich jedem Anwesenden angetan. Was 3 Menschen mit ein paar Gitarren, Effektgeräten und Verstärkern alles hervorzuzaubern imstande sind, überrascht mich jedes mal aufs Neue. Die phänomenal intensive und abwechslungsreiche Nutzung des Schlagzeuges wollen wir hier aber auch nicht vergessen und besonders würdigen. Mithilfe welcher Mittel auch immer: jedes Bandmitglied erzeugte für sich eine schicke Stimmung. Mal verträumt, dann wie eine Rakete gen Himmel rasend - die Musik bewegte. Krass, krass... Diese Band lebt ihre Musik und zeigt Präsenz auf der Bühne.

Eins noch zum Schluss: falls ihr jemals jemanden mit Anzug und Krawatte auf der Stubnitz rumlaufen seht... der gehört IMMER, wirklich IMMER zur Band. Man darf dann auch Lobeshymnen erklingen lassen... oder so.

Review: Treas & Andreas


Fotos: Andreas Hinweise zur Nutzung dieser Bilder!
 
 
Rückblick: die Orrriginal Ankündigung...
21 : 00 Lyndsey Cockwell (UK) / Roselicoeur (FR) - LIVE!

Um 21 Uhr geht's los. Singer/Songwriterin  Lyndsey Cockwell spielt Bass- und Akkustikgitarre zu Soundtracks und Rhythmen aus Geräuschen, die sie aus Samples und selbstgemachten Aufnahmen konstruiert. Das klingt doch schonmal sehr interessant. Weiter gehts dann um 23 Uhr mit  Roselicoeur aus Frankreich. Wer die Musik von Mogwai oder Godspeed You! Black Emperor mag, der kommt an diesem Konzert nicht vorbei. Fragiler, traumartiger Post-Rock vom Feinsten!
M.S. Stubnitz